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Die Herkunft der Mathematik ?

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Mitteilungen Seite 6
Sehr geehrter Hr (p.t.) Ast!
Mit großer Freude habe ich - eigentlich nur durch einen Zufall (ich wollte eine Formel zur Berechnung des Faßvolumens suchen) - Ihre Homepage entdeckt. Vielen herzlichen Dank dafür - ein ausgezeichnetes Werk - machen Sie (inhaltlich) weiter so! Nach mehr oder weniger oberflächlicher Betrachtung (aus Zeitgründen) muß ich allerdings herbe Kritik üben: Ich vermisse an der Art und Weise Ihrer Darstellung eine gewisse Kontinuität. Das betrifft die Interpunktion und auch zum Teil die Rechtschreibung.
Lassen Sie mich etwas ausholen. Es gibt sehr viele, wirklich gut gemachte Seiten im Internet, doch leider tun sich die Autoren offensichtlich schwer, die Inhalte korrekt darzustellen bzw "patzen" nicht gerade wenig. Auch Sie sind davon nicht ausgenommen.
Nachfolgend ein paar Beispiele:
Sie schreiben unter "Herkunft der Mathematik ...." im ersten Absatz alle Fragesätze mit einem Leerzeichen vor der Klammer, im dritten Absatz setzen Sie das Fragezeichen (korrekterweise) ohne Leerzeichen.
Einige Absätze weiter beginnt das Spiel von vorne usw ...
Im Abschnitt Kreiszahl (Das wohl berühmteste Verhältnis in der Mathematik) kommt es noch ärger: "Ein achtel des Kreis Umfangs". Ein Achtel ist ein Hauptwort und der Kreisumfang ist ein zusammengesetztes Hauptwort, welches entweder zusammen oder mit Bindestrich geschrieben wird. Der Bindestrich wird in der heutigen Zeit leider immer häufiger vernachlässigt oder völlig weggelassen. Es sieht halt viel "cooler" aus, wenn man statt Computer-Drucker "Computer Drucker" schreibt - oder?! Nebenbei bemerkt: Die "einfachheit" ist auch ein Hauptwort und wird groß geschrieben.
Nächste Seite (Klick auf die 2 am unteren Rand). Auch hier ein typischer Fehler: Klammern werden immer mit Leerzeichen vor der öffnenden und nach der schließenden, jedoch nie nach der öffnenden und vor der schließenden geschrieben. Ähnliches gilt für Punkt, Komma und Strichpunkt (Semikolon). Vor dem Zeichen nie, nachher immer ein Zwischenraum.
Die schlimmsten Schnitzer sind jedoch ein typisches Zeichen unserer Zeit: Die unnötige Verwendung eines vermeintlichen "S" im Genetiv bzw bei der Mehrzahlbildung. Da ist die Rede von CD's und PC's ...., ich habe aber auch schon "Aktion's Tage" gelesen und ähnliche Konstruktionen. Das schlimmste daran ist die pure Nachahmung. Man liest es, denkt nicht nach und verwendet (unkritisch) die falsche Version.
Woher kommt dies alles? Vermutlich daher, daß sich mittlerweile jeder einen PC leisten kann und seine geistigen Ergüsse damit festhält. Die wenigsten Benutzer haben jedoch so etwas wie Maschinschreiben oder Phonotypie gelernt oder auch nur einen Kurs darüber absolviert. Das ist vergleichbar wie ein Durchschnittsbürger, der zum Baumarkt geht, sich Baumaterial und Werkzeug besorgt, und eine Mauer aufstellen möchte. Die wenigsten werden auf Anhieb ein gerades Bauwerk herstellen können, einige werden es schaffen, doch für den Rest wird es eine Ansammlung von Ziegeln, verbunden mit Mörtel bleiben.
Leider sieht es auch so bei vielen Internet-Seiten aus.
Doch genug des erhobenen Zeigefingers! Ich möchte kein Oberlehrer sein - ich bin auch keiner und habe mit Deutsch nur eines gemeinsam: Es ist meine Muttersprache und ich versuche sie auch so zu verwenden. Ihr Werk war sicherlich nicht einfach zu erstellen und kann eine Lebensaufgabe sein. Machen Sie inhaltlich weiter so, denn die Seiten sind verständlich aufgebaut, nicht überfüllt, und lassen sich auch gut navigieren.
Vielen Dank dafür!
Hallo Wolfgang!

Ich bin mit bald 52 immer noch eine völlige Niete in Mathematik. Nun habe ich beschlossen, mir doch noch ein wenig Gedanken darüber zu machen.

Bitte lach mich nicht aus - es ist wirklich ganz blöd. In der Schule habe ich in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern völlig versagt - mich überkam immer die grosse Panik, wenn ich unter Zeitdruck vor solchen Aufgaben stand. Ich verstand es einfach nicht. Und jetzt habe ich eine Prüfung in Statistik (im Rahmen meines Nachdiplom-Studiums) natürlich auch nicht bestanden. Das stinkt mir - ich kann so ein altes Trauma von der Grundschule her nicht mein ganzes Leben lang mitschleppen. Ich habe diese a2 + b2 = c2 Geschichte genommen, um meine Mathe mal wieder ganz von vorne aufzurollen.
Guten Tag Herr Ast,
Zuerst meine Gratulation, zu einer Seite, die mich innerlich bewegt, da sie Rechenwege optisch darstellt, die sich für mich persönlich leichter nach vollziehbar werden lassen, als die zu meiner Zeit vorgegebenen trockenen Rechenwege, die mich doch immer dann geistig festfahren ließen, wenn sich in mir Barrieren aufbauten. Doch diese auf Ihren Seiten, verweisen eher auf eine geistige Harmonie.Danke erst mal für solchen Meisterwege.
Hallo,
Der irische Mathematikprofessor John Lennox schreibt:”...Sowohl die reale Welt als auch die Mathematik lassen sich auf den Verstand Gottes zurückverfolgen, der sowohl das Universum als auch den menschlichen Verstand erschuf. Weil der menschliche Verstand nach dem Bild des Verstandes Gottes geschaffen wurde, ist es darum keine Überraschung, wenn die vom  menschlichen Verstand ersonnenen mathematischen Theorien leicht Anwendung in einem Universum finden, dessen Architekt dieser selbe schöpferische Verstand war...”(Lennox, John. Hat die Wissenschaft Gott begraben ? Wuppertal, 4. Aufl. 2004, S. 45). Und auf Seite 43 schreibt Lennox, das viel von der Mathematik, die sich als erfolgreich anwendbar erweist, `von reinen Mathematikern als eine Art abstraktes Gedankenspiel erarbeitet wurde, lange bevor sie auf die wirkliche Welt angewendet wurde. Die ursprüngliche Forschung hatte überhaupt nichts mit ihren Anwendungen zu tun und zitiert hier Paul Davies aus `Der Plan Gottes`, Seite 180 und erwähnt beispielsweise die abstrakte Konstruktion eines Zahlensystems der reinen Mathematik, in dem die Zahl –1 eine Quadratwurzel besitzt, und ihre spätere Verwendung beim Studium elektromagnetischer Wellen in der Elektronik. Lennox, s.o., S. 43:”...Es ist verblüffend, das sich die abstraktesten mathematischen Konzepte, die reine Erfindung des menschlichen Geistes zu sein scheinen, für Zweige der Wissenschaft als lebenswichtig herausstellen können und ein großes Spektrum praktischer Anwendungen besitzen...”
Viele Grüße
Hallo Wolfgang Ast,

ich arbeite hier in der JVA    mit langstrafigen Gefangenen in der Erwachsenenbildung und habe mit großem Interesse die Abhandlung über die Näherungsformel zum Kreisabschnitt bei der Aufgabenstellung „Franks Öltank“ gelesen. Gestolpert bin ich über den Artikel bei der Suche nach Alternativen zur Standardnäherung A = 2sh/3 (allgemein für h ausreichende Genauigkeit bietet.
Ihre Formel pi*s*h*k/4 war mir bisher nicht bekannt, liefert im Endergebnis aber auch ein stark „nach oben“ abweichendes Ergebnis (siehe virenfreie Anlage! Falls der Lesemodus Bildschirmseite 1 - 2 eingestellt ist, auf Schließen klicken!).

Wie kommt es denn zu Ihrer Formel? Auch wenn mit pi/4 = 0,785 eine gewisse Abweichung gegenüber der Nutzung der Pi-Taste de Taschenrechners Berücksichtigung findet, ist die Abweichung einfach zu groß.

Ich bin natürlich von Kreis- und nicht von Ellsipsenabschnitten ausgegangen, da in den Zeichnungen die Darstellungen elliptisch erscheinen

Hallo Wolfgang Ast,
Danke für die schnelle und ausführliche Antwort. Auch ich habe die Aufgabenstellung erneut mehrfach und alternativ durchgerechnet. Auch unter Betrachtung Ihrer Darstellungen komme ich zum gleichen Schluss: Ihre Formel ?/4*s*h ist für das Berechnen von Kreisabschnitten nicht geeignet (siehe Anlage Segment im Öltank). Auch die angebotenen Links sind für die Lösung des Öltankproblems so nicht informativ, da sie keine neuen Erkenntnisse für das Berechnen von Kreisabschnitten liefern. Mir ist bekannt, dass durch die Schematisierung der Annäherung an eine Kurve Genauigkeit verloren geht (siehe Näherung mit 2/3*s*h), aber das war ja auch nicht nötig! Danke für die schnelle und ausführliche Antwort. Auch ich habe die Aufgabenstellung erneut mehrfach und alternativ durchgerechnet. Auch unter Betrachtung Ihrer Darstellungen komme ich zum gleichen Schluss: Ihre Formel ?/4*s*h ist für das Berechnen von Kreisabschnitten nicht geeignet (siehe Anlage Segment im Öltank). Auch die angebotenen Links sind für die Lösung des Öltankproblems so nicht informativ, da sie keine neuen Erkenntnisse für das Berechnen von Kreisabschnitten liefern. Mir ist bekannt, dass durch die Schematisierung der Annäherung an eine Kurve Genauigkeit verloren geht (siehe Näherung mit 2/3*s*h), aber das war ja auch nicht nötig!

Antwort: vielen Dank für diesen herrlichen Meinungsaustausch.
Als e Mail Anhang habe ich meine Auffassung unsere verschiedenen Ergebnisse einmalversucht klärend darzustellen. Sie werden verstehen das ich von meinen Erkenntnissen überzeugt bin.
Das soll nicht heißen das Ihre Formel ein falsches Ergebnis liefert, sondern das Ihr Ergebnis auf diese Formel basiert oder gestützt ist.
Und wenn es deshalb zu abweichenden Ergebnissen kommt, sollte man unseren Schülern einmal erklären, ob a. falsch ist, wenn  b. und c. richtig ist, folglich also a. auch richtig ist.
Hallo Herr Ast!
Vielen Dank für diese 'wunderbaren Zahlenseiten'. So was habe ich noch nirgends anders gefunden. Da alles in Allem vorhanden ist, muß all_das_was_ist auch in seiner abstarktesten (oder Ideeelsten?) Variante vorhanden sein. Sie haben es sichtbar gemacht. Nebenbei hat mich Ihre Seite inspiriert, - vielleicht melde ich mich noch mal bei Ihnen mit ein paar Fragen.
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Siehe auch:
Informatik: Aufgaben und Lösungen: Aufgaben...
Einführung in die Technische Informatik...
Mathematik für Informatiker: Band 1: Diskrete M...
Einführung in die Programmierung mit C++
Programmieren mit Java
Mikroprozessortechnik: Grundlagen, Architekturen,...
 
   
 
     

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